Drücke "Enter", um den Text zu überspringen.

Das fachspezifische e-Portfolio der Didaktik der romanischen Sprachen


Nach Schön (1983) besteht eine zentrale Aufgabe der Lehrerinnen- und Lehrerbildung darin, angehende Lehrkräfte in ihrem Werden zu reflektierten Praktikern zu unterstützen. Dabei unterscheidet sich professionsbezogene Reflexion vom alltäglichen Nachdenken über das eigene Handeln vor allem dadurch, dass sie kriteriengeleitet und handlungsbezogen sein sollte (vgl. Barsch & Glutsch 2016: 54). Die systematische Gestaltung von Reflexionsgelegenheiten bietet einen möglichen Ansatz, der Forderung nach reflektierter Praxis gerecht zu werden. Das phasenübergreifende e-Portfolio der Didaktik der romanischen Sprachen, das an die Praxisphasen im Lehramtsstudium geknüpft ist, verfolgt daher das Ziel, fachspezifische Reflexionskompetenz von Spanisch- und Französischstudierenden zu fördern. Dazu werden komplexe Lernaufgaben im Rahmen des e-Portfolios genutzt, die auf eine systematische Relationierung von fachlichem Wissen und Handeln abzielen. Mehr zum Projekt.

  • Barsch, S. & Glutsch, N. (2016): „Der reflektierte Blick auf Praxis. Empirische Befunde zum Kölner Portfoliomodell“. In M. Boos, A. Krämer & M. Kricke (Hrsg.): Portfolioarbeit phasenübergreifend gestalten: Konzepte, Ideen und Anregungen aus der LehrerInnenbildung (5. Aufl.). Münster u.a.: Waxmann, S. 54-68.
  • Schön, D.A. (1983): The Reflective Practitioner. How Professionals Think in Action. New York: Basic Books.