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Die Bedeutung einer wissenschaftsorientierten Lehrer*innenbildung – Zur Relevanz von Professionswissen für (angehende) Französischlehrkräfte bei der Planung von schulischem Literaturunterricht

Helen Cornelius

Betreuer: Prof. Dr. Andreas Grünewald

Das grundlegende Erkenntnisinteresse dieser Arbeit liegt in der Frage, inwiefern (angehende) Französischlehrer*innen, d.h. Studierende im Master of Education und Französischlehrkräfte, die das zweite Staatsexamen bereits absolviert haben, auf das Wissen zurückgreifen, welches sie im Rahmen ihres Studiums erworben haben.

Das Prinzip der Wissenschaftsorientierung wird dabei als ein zentrales Element der Lehrer*innenbildung in Deutschland identifiziert. Auf theoretischer Ebene werden das Konzept des Professionswissens nach Shulman (1986) und Bromme (2014[1992]) sowie die Arbeiten von Neuweg (u.a. 2014) zu den qualitativen Dimensionen von Wissen herangezogen.

Exemplarisch wird die Relevanz der Wissensbestände im Themenfeld Literatur untersucht (d.h. literaturwissenschaftliches und -didaktisches Wissen sowie schulischer Literaturunterricht). In der empirischen Untersuchung, die im Rahmen dieser Arbeit durchgeführt wird, steht der Prozess der Unterrichtsplanung im Fokus.

 

Literatur

Bromme, Rainer (2014[1992]): Der Lehrer als Experte. Zur Psychologie des professionellen Wissens. Bern: Verlag Hans Huber.

Shulman, Lee S. (1986): Those Who Understand. Knowledge Growth in Teaching. In: Educational Researcher, 15, 2, S. 4-14. Online abrufbar unter http://www.jstor.org/stable/1175860 (letzter Zugriff 10.05.2017).

Neuweg, Georg Hans (2014): Das Wissen der Wissensvermittler. In: Terhart, Ewald/Bennewitz, Hedda/Rothland, Martin (Hrsg.) (2014): Handbuch der Forschung zum Lehrerberuf, 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Münster/New York: Waxmann, S. 583-614.